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Joel Frederiksen, Künstlerischer Leiter
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Kalender:

Mittwoch, 24. 5. 2017, 20 Uhr
Rose of Sharon, Konzert
Ravensburg, Deutschland
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Dienstag, 30. 5. 2017, 19:30 Uhr
The Elfin Knight, Konzert
Minorite Church, Maribor, Slowenien
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Freitag, 9. 6. 2017, 20 Uhr
Barock and Beyond, Konzert
Schlosskirche, Brühl, Deutschland
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Donnerstag, 29. 6. 2017, 20 Uhr
SOLO: Antike Griechische Musik, Konzert
Bayerisches Nationalmuseum, München, Deutschland
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Dienstag, 25. 7. 2017, 20 Uhr
Claudio Monteverdi: die Geburt der Oper, Konzert
Orff Zentrum, München, Deutschland
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Mittwoch, 24. 5. 2017, 20 Uhr
Rose of Sharon, Konzert
Ensemble Phoenix Munich
Ravensburg, Deutschland

 

Amerikanische „Alte Musik“ aus dem 18. und 19. Jahrhundert – vom Liedgut der „Singing-Schools“ bis zu Melodien der Shaker

Im Fokus des Programm steht Rose of Sharon (Kapitel 2, Vers 1-11) aus Salomons Hohem Lied der Liebe, das William Billings 1778 für The Singing Master’s Assistant vertonte. Der Nordamerikaner Billings (1746-1800) – von Beruf Gerber und Autodidakt in Sachen Musik – setzte sich im Zuge des Engagements der „Singing Schools“ für die Verbesserung des Gesangsniveaus in den Vereinigten Staaten ein. Er gilt als Vater der amerikanischen Chor- und Sakralmusik. Von Neuengland aus verbreiteten sich die „Singing-Schools“ schnell über das ganze Land. Hunderte von Liedern aus der Feder von Jeremiah Ingalls, B. F. White und William Walker, die in dieser Zeit entstanden, sind in den Sammlungen The Sacred Harp und The Southern Harmony dokumentiert. Ihre Musik klingt archaisch, oft mit der Melodie im Tenor, und ist im 19. Jahrhundert meist in „shape notes“ geschrieben. Die Texte sind innig interpretierte biblische Geschichten. Nach Ausbruch des Bürgerkriegs verlagerten sich die musikalischen Bedürfnisse, und in Mode kamen patriotische und sentimentalere Lieder der Truppen im Norden und Süden. Einige Stücke der Shaker und Spirituals in originellen Arrangements runden das Programm ab, u. a. „Simple Gifts“, das die gleiche schlichte Schönheit ausstrahlt, die schon der „Shaker Furniture“ Anerkennung gebracht hat: a cappella und ohne Ornament.

Interpreten: Michaela Riener (Sopran), Witte-Maria Weber (Mezzo), Timothy Leigh Evans (Tenor), Joel Frederiksen (Bass, Gitarre und künstlerische Leitung), Karen Walthinsen (Violine), Andreas Haas (Flöte), Axel Wolf (Gitarre), Domen Marincic (Cello).


 

http://www.ravensburg.de/rv/veranstaltungen/?id=6008